Iserlohner Turnerschaft - Abteilung Badminton

Iserlohner TS - Abteilung Badminton | Regeln
Rally Point Zählweise PDF Drucken E-Mail

Damit ist die Zählweise auch in Nordrhein-Westfalen ab dem Saisonstart 2006/2007 gültig. Die englische Fassung der neuen Regeln steht bei badminton.de zum Download bereit:
Damit erhalten sie für alle Spiele bei Turnieren und Mannschaftswettkämpfen in allen Ligen und Leistungsklassen Gültigkeit.

Hier nun die wichtigsten Merkmale der Rallypoint - Zählweise.
Ich betone ausdrücklich, dass die hier abgedruckten Erläuterungen keine offiziell genehmigte Fassung des DBV-Schiedsrichterausschusses ist. Diese auf die substanziellen Teile gekürzten Ausführungen wurden uns freundlicherweise von badminton.de zur Verfügung gestellt.

Das gesamte neue Regelwerk ist sehr viel umfangreicher und wird auch Änderungen in Bezug auf Coaching und weitere Regelauslegungen beinhalten.

  • (1) Punkterwerb: Bei der Rallypoint - Zählweise wird für jeden Ballwechsel (pro Rally) ein Punkt vergeben.
  • (2) Aufschlagrecht: Als Aufschläger erhält man beim Gewinn des Ballwechsels einen Punkt, als Rückschläger einen Punkt und das Aufschlagrecht für den nächsten Ballwechsel. Es schlägt also stets die Seite auf, die den vorhergegangenen Ballwechsel gewonnen hat.
  • (3) Stellung im Einzel (wie bisher bei der traditionellen Zählweise): Bei geradem eigenen Punktestand erfolgt Aufschlag von rechts, bei ungeradem von links. Das erste Aufschlagrecht wird ausgelost.
  • (4) Satzende normal: Gespielt wird auf zwei Gewinnsätze bis 21 Punkte pro Satz, wobei am Satzende ein Vorsprung von mindestens zwei Punkten erreicht sein muss. Gilt für alle Disziplinen, also auch für Dameneinzel.
  • (5) Satzende verlängert: Da bei 21:20 der Satz nicht zu Ende ist, wird solange weiter gespielt, bis eine Partei zwei Punkte Vorsprung hat ­ maximal allerdings bis 30 Punkte. Bei 29:29 führt der nächste Punkt zum Satzgewinn. Knappstes Satzergebnis ist also 30:29.
  • (6) Seitenwechsel dritter Satz: In einem dritten Satz sind beim erstmaligen Erreichen des Punktestandes 11 die Spielfeldseiten zu wechseln.
  • (7) Pausenregelung: Erreicht in einem Satz die führende Partei 11 Punkte, so gibt es eine Pause von einer Minute. Zwischen zwei Sätzen (erstem zu zweiten, bzw. zweitem zu dritten) gibt es eine Pause von jeweils zwei Minuten. In diesen Pausen darf das Spielfeld und die Umgebung des Spielfeldes verlassen werden. Die 5-Minuten-Pause vor dem dritten Satz entfällt.

Regelungen für die Aufschlagsituation in den Doppeldisziplinen:

  • (8) Reihenfolge der Aufschlagenden: Das Aufschlagrecht wechselt in folgender Reihenfolge zwischen den Spielern
    • Erster Aufschläger (beginnt im rechten Aufschlagfeld)
    • Partner des ersten Rückschlägers
    • Partner des ersten Aufschlägers
    • Erster Rückschläger
    • Erster Aufschläger usw.
  • (9) Punktgewinn Aufschläger: Gewinnt die aufschlagende Partei den Ballwechsel, so schlägt der Aufschläger weiter auf. Er wechselt dann in das andere Aufschlagfeld und schlägt auf den Partner des ersten Rückschlägers auf. Bei mehreren Punktgewinnen wechselt er also immer zwischen dem rechten und linken Aufschlagfeld wie bei der traditionellen Zählweise.
  • (10) Punktgewinn Rückschläger: Gewinnt die rückschlagende Partei den Ballwechsel, so erhält sie Punkt und Aufschlagrecht. Wichtig: Die Positionen werden weder auf der Verliererseite noch auf der Gewinnerseite gewechselt. Die aus der traditionellen Zählweise vertrauten Positionierung, wer bei null beide rechts stand, steht bei eigenem geradem Punktestand rechts, gibt es nicht mehr. Es gibt auch keinen „zweiten Aufschlag“ mehr.
  • (11) Position: Das Aufschlagfeld aus dem nach Aufschlagwechsel von jenem Spieler der nach (8) dran ist - aufgeschlagen wird, ergibt sich aus der Stellung, in der die Spieler zuletzt standen. Ein Wechsel der Positionen hat trotz des Punktgewinns nicht stattgefunden, da dieser nur nach Punktgewinn bei eigenem Aufschlag erfolgt. Die Spieler müssen sich zum Einnehmen ihrer Positionen also jeweils merken, wo sie zuletzt standen und nicht mehr wie bei der traditionellen Zählweise -, wo sie bei null beide gestanden haben.
 


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